Atem
Körper
Raum
Was ist ONDA

ONDA bedeutet Welle und steht für das Fliessende im Leben: Bewegung und Wandel, Kraft und Hingabe, Spannung und Entspannung, Ein- und Ausatmen, Gestalten und Loslassen.
ONDA bewegt sich in den Zwischenräumen – zwischen Aktivität und Ruhe, Intensität und Leichtigkeit – dort, wo sich Gegensätze begegnen und in ein lebendiges Gleichgewicht finden.
Als körpertherapeutische Ausrichtung, in Atem- und Körpertherapie und Bewegungspraxis, verbindet ONDA Körperempfinden, Gefühle und Gedanken und schafft Räume für Begegnung, Regulation und innere Ausrichtung.
Orientiert an der Natur, ihren Rhythmen und Zyklen, folgt ONDA dem Verständnis, dass Entwicklung Zeit braucht und dass Stille der Kern von Bewegung ist.
ONDA - Atem
Der Atem begleitet uns vom ersten bis zum letzten Moment unseres Lebens. Mehr als ein physiologischer Vorgang, ist er auch Spiegel und Ausdruck unseres Selbst.
Er spiegelt unser Inneres und zeigt, was uns bewegt.
Wie Wasser reagiert er auf jede Regung, jeden Gedanken, jede Erinnerung:
Flach bei Stress, weit in Ruhe – oft unbewusst, geprägt von Gewohnheiten, die uns tragen, formen oder begrenzen.
So wie wir leben, so atmen wir – und umgekehrt. Der Atem zeigt, wo wir stehen, und öffnet Wege, uns neu auszurichten. Er ist Orientierung und Möglichkeit zugleich.
Wer ihm besondere Aufmerksamkeit schenkt, entdeckt eine wertvolle Ressource für Regulation, Lebendigkeit und Wohlbefinden.
Aus- und Einblicke
ONDA - Die Methoden
Ausgehend von Prof.Dr.med. Glasers (1912-1997) „Psychotonik“, des erforschten Zusammenhangs von Psyche, Atem, Meridiansystem, Muskeltonus, Befinden und Verhalten, entwickelte sich die LIKA Methode. Sie ist eine Synthese von Erfahrungswissen der chinesischen Meridianlehre und westlichem Gesundheitsverständnis.
Ergänzt durch Konzepte aus der „integrativen Körperpsychotherapie IBP“ nach Jack L. Rosenberg, versteht sie den Atem als verbindendes Element zwischen emotionaler Prägung, Körperdynamik und psychosozialem Verhalten.
Durch die bewusste Wahrnehmung von Atem und Körper können Lern- und Veränderungsprozesse auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene entstehen.
Der Atem wird zur kraftvollen Ressource für inneren Ausgleich und Lebendigkeit.
Im Zentrum steht dabei die Eutonie – eine ausgewogene „Wohlspannung“, in der Körper, Atem und Erleben ins Gleichgewicht finden.
Embodied Flow Yoga ist ein moderner, somatischer Yogastil, der den Körper als lebendigen Raum für Bewusstsein, Bewegung und Empfindung versteht.
Die Praxis verbindet fliessende Yoga-Sequenzen mit achtsamer Körperwahrnehmung. Sie stärkt Stabilität und Beweglichkeit und vertieft die Selbstwahrnehmung.
In der ONDA-Bewegungspraxis unterstützt Embodied Flow Yoga so eine natürliche, stimmige Bewegung und fördert Präsenz und Integrationsfähigkeit.
Boundary Awareness ist ein Grenzvisualisierungskonzept von Klaus Blaser.
Die Ich-Grenze ist der Ort, an dem wir Eigenes von Fremdem unterscheiden und wahrnehmen, was uns in Begegnungen nährt oder belastet – im Alltag, in Familie, Beruf und in jeder Beziehung.
Grenzvisualisierungen und körperorientierte Grenzarbeit helfen, den eigenen Umgang mit Grenzen bewusster wahrzunehmen, persönliche Grenzen zu stärken und stimmige Formen von Kontakt zu gestalten.
